Thüringer Freilichmuseum

Entwicklungskonzeption für den Heimatort der Geschichte und Tradition

Das Freilichtmuseum in Hohenfelden ist ein Highlight im Weimarer Land. Anschaulich und vermittelnd dokumentiert dieser wunderschön gelegene Ort am Fuße des Eichbergs 400 Jahre Thüringer Baugeschichte. Aktuell finden sich auf dem Museumsgelände überwiegend Gebäude aus Mittelthüringen. Das reicht den Förderern und dem Weimarer Land aber nicht mehr aus, denn der gesamte Freistaat bietet erhaltenswerte und spannende Baugeschichte.

Hauszuwachs im Thüringer Freilichtmuseum

Das größte Freilichtmuseum Thüringens hat also Zukunftspläne. Eine Dorfkirche, eine Sägemühle, ein Glockenhaus und viele weitere Gebäude sollen hierher versetzt und originalgetreu wieder aufgebaut werden. Dafür wird das Gelände am Eichberg um min. 1 ha erweitert. Im Ergebnis entsteht ein „Patchworkdorf“, das sich aus vielen verwunschenen Thüringer Orten das Spannendste sucht. So manch ein Dorf beantragt, ein historisch wertvolles Gebäude hier ausstellen zu können. Und die Museumsbesucher erleben, wie Thüringer Dorfkultur liebevoll und professionell bewahrt und erfahrbar gemacht wird.

Die ersten neuen Neuankömmlinge werden bereits erwartet:

Eingangsgebäude

Im Kontrast zu den historischen Gebäuden des Freilichtmuseums wird zukünftig ein modernes Informations- und Erlebniszentrum die Museumsgäste begrüßen. Das Gebäude und die Raumgestaltung werden sich dabei klar von der Gestaltung der musealen Bereiche abheben.
Neben Informationen zum Freilichtmuseum und einem interaktiven Ausstellungsbereich, werden die Gäste durch mediale Inszenierungen auf andere Angebote und Regionen Thüringens neugierig gemacht.

Das Frankenwaldhaus

Dieses Blockhaus aus Heinersdorf hält im Süden des neuen Museumsgeländes Einzug. 1709 wurden große Tannen gefällt, zu Balken behauen und dann an den Ecken miteinander verbunden. Die Stube, als der wichtigste Raum im Haus, bekam später noch eine Verkleidung mit Schiefer. Da der Originalstandort des Gebäudes ganz dicht an der ehemaligen innerdeutschen Grenze lag, ist nach dem Wiederaufbau eine Ausstellung geplant, die an die deutsch-deutsche Teilung erinnert.

 

Das älteste erhaltende Wohnhaus Thüringens

In der Baugruppe „Nordthüringen“ wird das älteste ländliche Wohnhaus des Freistaates restauriert. Erbaut wurde es 1550 in Abtsbessingen im Kyffhäuserkreis. Das Wohnhaus Abtsbessingen wird nach Fertigstellung ein ganz besonderes Schmuckstück des Freilichtmuseums sein. Die spezielle Lehmbauweise des Erdgeschosses in Kombination mit Strohdach und der Schaufassade mit Andreaskreuzen und Feuerböcken machen es zu einem optischen Glanzlicht.

Altenteilerhaus

In der Baugruppe „Rhön“ wird als erstes das Altenteilerhaus aus Buttlar errichtet, welches 1816 erbaut ist. Während es in Mittelthüringen üblich war, dass den Altenteilern nur eine Kammer im Wohnhaus zugewiesen wurde, bauten die Bauern in der Rhön für die Auszügler separate Gebäude, die eine Wohnung, einen Stall und eine Remise umfassten. In Zukunft werden hier volkskundliche Ausstellungen gezeigt.

Eine Reihe weiterer ausgesuchter Gebäude werden folgen. Es bleibt also spannend im Freilichtmuseum und Gäste können bei jedem ihrer Besuche immer wieder Neues entdecken.

 

Entwicklungskonzept als PDF herunterladen (13,5 MB)

Ausbau Thüringer Freilichtmuseum Hohenfelden – Altenteiler Buttlar
Ausbau Thüringer Freilichtmuseum Hohenfelden – Altenteiler Buttlar Abbau
das Frankenwaldhaus am Originalstandort in Heinersdorf

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