GlockenStadtMuseum Apolda

Glocken aus dem Weimarer Land für die Welt

Die  klassizistische Fabrikantenvilla in der Bahnhofstraße beherbergt das GlockenStadtMuseum Apolda. Das Haus hat sich der Geschichte des Glockengießerhandwerkes und der Textilindustrie der Region verschrieben.

So erzählt das Museum die Kulturgeschichte der Glocken von den Anfängen bis zur Gegenwart. Seit 1722 gingen weit über 20.000 Glocken von Apolda aus in alle Welt. Wenn auch heute hier keine Glocken mehr gegossen werden, sind doch Tradition und Kultur der Glocken präsent. Natürlich können viele der ausgestellten Glocken zum Klingen gebracht werden.

Das Apoldaer GlockenStadtMuseum bietet folgende Einblicke:

  • die “Glockenarchäologie” mit Glocken vergangener Kulturen
  • die Entwicklung des Berufsstandes der Glockengießer
  • die Geschichte der Apoldaer Glockengießereien

Was haben Philadelphia, Buenos Aires, Rom, Jerusalem, Köln, Hamburg, Dresden und Berlin gemeinsam? In allen Städten klingen Glocken aus Apolda!

Die Apoldaer Textilindustrie

Das Wirker- und Strickergewerbe wird am Beispiel des Werdeganges eines renommierten Unternehmens mit Höhen und Tiefen dieses Industriezweiges vorgestellt. Eine Vielzahl von Maschinen, Mustern und Bekleidungsstücken veranschaulichen diesen Entwicklungsprozess.

Den “Weg der Wolle” kann man am Wandfries des Zimmermann-Baus (entlang der Fenster des Landratsamtes WL) in der Bahnhofstraße als Einstimmung auf den Museumsbesuch nachvollziehen. Im Museum finden außerdem ganzjährig wechselnde Sonderausstellungen statt die u. a. ganz moderne Themen der Modeindustrie aufgreifen.

Gut zu Wissen

Öffnungszeiten:

Di – So: 10–17 Uhr
An Feiertagen sind abweichende Öffnungszeiten möglich.

Kosten /Buchungsoptionen:

Erwachsene 4,00 €
Ermäßigte 2,00 €
Familienkarte 8,00 €
Apoldaer Schulklassen 1,00 € pro Schüler
Gruppen 2,00 € pro Person