MARKENPRÄGENDE GELÄNDEMÖBLIERUNG ALS CO2-DEPOT

Ein Modellprojekt des Weimarer Land Tourismus nach allen Prinzipien  des New European Bauhaus

 

Dieses Modellprojekt zeigt, wie eine mittelfristige CO2-Speicherung (über 100 Jahre) in Produkten und Stoffkreisläufen schon heute ohne Gesellschafts- und Umweltrisiken funktioniert.

 

 

Klimaschutz, der über mindestens 100 Jahre direkt wirkt.

CO2-Entnahme aus der Atmosphäre und Kohlenstoffspeicherung in Stoffströmen ist die derzeit sinnvollste und wirksamste Möglichkeit, dem Klimawandel zu entgegnen. Denn CO2-Emissionsvermeidung, -reduzierung und -kompensation werden nicht ausreichen, um die Erderwärmung gemäß des Pariser Klimaabkommens auf 1,5-Grad begrenzen zu können. Indem der Kohlenstoffanteil aus dem CO2 entzogen und im verwendeten Material unserer Geländemöblierungen über mindestens
100 Jahre gespeichert wird, tragen wir dazu bei, den CO2-Anteil in der Erdatmosphäre zu verringern.
Mit den Prototypen unserer Outdoorbank Silva und dem Fahrradparker Salaix zeigen wir modellhaft, wie technische Stoffströme als dauerhafte CO2-Speicher entwickelt werden können und wie alle weiteren Geländemöblierungen designt werden müssen, um neben ästhetischen und funktionellen Aspekten einen direkten und nachhaltigen Einfluss auf den globalen Klimaschutz auszuüben: über erneuerbare Energien CO2-neutral produziert und in Materialkreisläufen zirkulierend.

Kreislaufwirtschaft, die schon jetzt funktioniert.

Die Innovation der Geländemöblierung für das Weimarer Land liegt im planerischen Designansatz, aufbauend auf einem Stoffstrom, der als CO2-Depot dienen kann. Das Produktdesign nährt damit einen dauerhaften technischen Stoffkreislauf. Die Bank hat aufgrund der Materialrobustheit
eine Lebensdauer von 30 Jahren, an dessen Ende sie in einem Stück einem bereits entwickelten Wiederaufbereitungsprozess zugeführt wird. Der Rückfluss und damit das Schließen des Kreislaufes wird über einen
verbindlichen Rücknahmevertrag mit dem Materialhersteller gewährleistet.
Die Einkomponentenbauweise der Outdoormöbel ist Teil dieses kreislauffähigen Designansatzes und gewährleistet die 100%ige Rezyklierbarkeit des gewählten Materials GCC (German Compact Composite) nach Ende des
Produktlebenszykluses. Die Materialzusammensetzung ermöglicht eine Überführung in weitere Produktlebenszyklen ohne Qualitätsverluste.

 

​Touristisches Modellprojekt im Weimarer Land macht CO2-Speicherung in Stoffströmen greifbar und erlebbar
Der 11.10.2022 war der Startpunkt für ein richtungsweisendes Modellprojekt im Sinne des „New European Bauhaus“. An diesem Dienstag wurden die ersten zwei Bänke und ein Fahrradparker im Thüringer Freilichtmuseum Hohenfelden aufgestellt. Sie sind der erste Teil einer nachhaltigen Geländemöblierung, die zur Steigerung der touristischen Qualität und Attraktivität im Weimarer Land beitragen wird.

Frau Kasten-Wutzler, die Geschäftsführerin des Weimarer Land Tourismus e.V., sieht die Installation der ersten zwei Bänke als wichtigen Auftakt für mehr Nachhaltigkeit im Tourismus. Die markenprägende Geländemöblierung zeigt, dass eine Bank mehr sein kann, als eine Sitzgelegenheit. Sie prägt das Landschaftsbild, erhöht die Aufenthaltsqualität, kann als CO2-Speicher dienen und ist somit ein Modellbeispiel für den Klimaschutz.

Das Projekt, das vom Weimarer Land Tourismus e. V. ins Leben gerufen wurde, wird konzeptionell und inhaltlich von der Erfurter Designagentur RITTWEGER und TEAM GmbH untersetzt. Fachlich unterstützt werden die Initiatoren vom Netzwerk für nachhaltiges Wirtschaften B.A.U.M. e. V. (Regionalbüro Deutschland-Mitte).

Die entworfenen Bänke sind zu 100 % aus recycelten und rezyklierten Materialien hergestellt und zeigen, dass es bereits heute möglich ist, CO2 langfristig in Produkten und Stoffkreisläufen zu speichern – ohne Risiken für Umwelt oder Gesellschaft. Das ist die Grundlage dafür, dass wir den vom Weltklimarat geforderten „Netto-Null-Emissionen“ einen Schritt näher kommen.

Gegenüber herkömmlichen Bänken aus Holz, Beton und Stahl erreicht die Bank aus dem Material GCC eine Nutzungsdauer von über 30 Jahren. In dieser Zeit ist sie nahezu wartungsfrei. Diese Robustheit senkt die Wartungskosten, beugt Vandalismus und Diebstahl vor, sodass ein um das Drei-fache verlängerter Lebenszyklus, im Vergleich zu den sonst verwendeten Materialien, erzielt wer-den kann. Die Fertigung in Einkomponentenbauweise und die Rezyklierbarkeit des ausgewählten Materials sorgt für die Kreislauffähigkeit der Outdoormöbel.

Der Verbundstoff GCC ist nach dem international höchstmöglichen Produktstandard Cradle to Cradle Certified™ mit Goldstatus zertifiziert und erreicht im Bereich der Materialgesundheit sogar den Status Platin. Dies bedeutet, dass das Material nach dem Ende des Produktlebenszyklus ohne Qualitätsverlust bzw. Downcycling für neue Produkte weiterverwendet werden kann und gewähr-leistet zudem, dass zum Wohle von Mensch und Natur keine gesundheitsschädlichen Substanzen freigesetzt werden.

In Planung sind 100 Bänke, die bis 2024 ihren Platz an ausgewählten Wegpunkten finden sollen. Es soll ein Gemeinschaftsprojekt von Kommunen und Unternehmen des Weimarer Landes werden, das als bundesweites Vorbild für die nachhaltige Zukunft der Geländemöblierung fungiert.

Am Dienstag, den 11.10.2022 wurden nun offiziell die ersten Modelle im frischen und modernen Design aufgestellt und gemeinsam mit dem Team Tourismus Weimarer Land, dem Team des Thüringer Freilichtmuseums Hohenfelden, kommunalen Ansprechpartnern und Pressevertretern eingeweiht. Bürgermeister der Region Weimarer Land nutzten die Gelegenheit, sich von der Haptik und der Qualität des Materials zu überzeugen.
Ab sofort darf hier also Probe gesessen werden.

Das ganze Konzept zur Geländemöblierung können Sie sich HIER herunterladen.

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Unsere Tourismus- und Wirtschaftsregion Weimarer Land bietet mit ihrer zentralen Lage in der Mitte Deutschlands viele Chancen und ideale Bedingungen für in- und ausländische Investoren. Wir freuen uns darauf, gemeinsam mit Ihnen neue Entwicklungsmöglichkeiten zu finden und anspruchsvolle, zukunftsweisende Projekte zu realisieren.