Goethes Gartenhaus

Goethes Gartenhaus war seine erste Wohn- und Arbeitsstätte in Weimar, und zugleich ein Geschenk des Herzogs Carl August. Später wurde es für den Dichter ein Rückzugsort zum Schreiben und für naturwissenschaftliche Studien. Hier fand er genügend Ruhe, um an einigen seiner bedeutenden Werke zu arbeiten (u. a. an den Dramen „Egmont“, „Torquato Tasso“ sowie an Teilen der Prosafassung „Iphigenie auf Tauris“).
Der Rundgang umfasst das Speisezimmer – das sogenannte „Erdsälchen“ – und die Küche im Erdgeschoss sowie vier Räume in der oberen Etage als Goethes Arbeits-, Wohn- und Schlafbereich.
Die ausgestellten Einrichtungsgegenstände sind Teil des ursprünglichen Inventars und stammen aus allen Lebensphasen Goethes. Dazu gehören so seltene und originelle Möbel wie das Stehpult mit „Sitzbock“ und das Klappbett. Die gezeigten Kunstwerke und Handschriften stammen aus Goethes Nachlass und verweisen auf die Zeit, als er hier seinen Wohnsitz hatte. Zu sehen ist auch eine Auswahl seiner Zeichnungen, die überwiegend im Gartenhaus oder in der näheren Umgebung entstanden sind.

 

Foto: Weimar GmbH| © Martin Fehringer

Gut zu Wissen

Öffnungszeiten:

Sommerzeit (21.03.-01.11.): Di–So: 10–18 Uhr
Winterzeit (02.11.-20.3.): Di–So: 10–16 Uhr

Kosten /Buchungsoptionen:

Erwachsene: 7,00 €
Ermäßigt: 5,00 €
Schülerinnen und Schüler (16 – 20 Jahre): 3,00 €

Kontakt & Anfahrt

Park an der Ilm
99423 Weimar
Hier geht´s zu Goethes Gartenhaus