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Apolda – Die Glockenstadt

im Städtedreieck mit Weimar und Jena

Zurück ins Jahr 1119: „Apollde“, der ursprüngliche Name Apoldas, wird erstmals urkundlich erwähnt. Die Stadt entwickelt sich im Laufe der Jahrhunderte zum Zentrum von Handwerk und Gewerbe.

Apolda ist die „Glockenstadt“, weil sie auf eine über 200-jährige Tradition des Glockengießens zurückblicken kann. Hier hat auch die mit 24 t schwerste und größte freischwingende und läutbare Glocke der Welt ihre Wiege: die St. Petersglocke (“Decke Pitter”) des Kölner Doms. Besucher des GlockenStadtMuseums erhalten einen Einblick in die Kulturgeschichte der Glocken – von den Anfängen bis zur Gegenwart – mit Glocken aus drei Jahrtausenden.

Das 5. Apoldaer Weltglockengeläut fand im Rahmen der Thüringer Landesgartenschau am 5. August 2017 auf der Festwiese in der Herressener Promenade statt. Mit diesem schickte Apolda musikalische Grüße in 5 Erdteile.

Von „David, der Strickermann“ zum Apolda European Design Award

Untrennbar mit der Geschichte Apoldas ist die Tradition des Strickgewerbes verbunden – und damit der Name „David, der Strickermann“. David führte 1593 die Kunst des Strumpfstrickens in Apolda ein. Daraus entwickelte sich im Laufe der Jahre eine bedeutende Stricker-und Wirkerindustrie, die bis Ende der 80er Jahre die Stadt dominierte.
Heute erinneren der Apolda European Design Award sowie erfolgreiche Modefirmen wie StrickChic oder Kaseee an diese glorreichen Zeiten.

 

Die Automobilbau-Tradition Apoldas – für Oldtimer-Freunde und alle anderen
Autoliebhaber

In den Jahren 1904 bis 1928 wurden in der Apoldaer Firma Ruppe und Sohn (ab 1912 “Apollo-Werke AG”) Automobile der Marken “Piccolo” und “Apollo” in verschiedenen Ausführungen hergestellt. Die Beliebtheit dieser Fahrzeuge resultierte u.a. aus dem relativ niedrigen Verkaufspreis und der guten Qualität. Aber auch die vielen Erfolgen im damaligen Rennsport im In- und Ausland trugen zum guten Image und damit zur Begehrtheit der Fahrzeuge bei.
Zur Erinnerung an die Automobilbau-Tradition findet jährlich am ersten Juni-Wochenende das Oldtimer-Schlosstreffen statt. Viele Oldtimerfreunde aus ganz Deutschland kommen dazu nach Apolda.

Genuss nach Apoldaer Art im Weimarer Land

In Apolda versteht man zu feiern, und das nicht nur zum jährlichen Zwiebelmarkt im September. Die berühmte deftige Apoldaer Rostbratwurst und das überregional bekannte “Apoldaer Bier” der 1440 gegründeten Vereinsbrauerei tragen dazu bei.

Auf den Hund gekommen – die Wiege des „Dobermann“

Der weltweit bekannte Rassehund Dobermann hat seine Wiege in der Stadt Apolda. Er ist der einzige Hund, der nach seinem Züchter – Karl Friedrich Louis Dobermann (1834-1894) – benannt wurde. Heute erinnert ein Denkmal an die schöne Hunderasse und deren Ursprung in Apolda.
Diese und weitere Fakten erzählt das GlockenStadtMuseum.

Sehenswert sind in Apolda

› das Kunsthaus Apolda Avantgarde mit hochkarätigen Ausstellungen nationaler und internationaler Künstler,
› das Glockenspiel am Stadthaus und
› die drei Apoldaer Kirchen.
Architektonisch interessant sind darüber hinaus Bismarckturm, Eisenbahnviadukt (95 m lang, 23 m hoch) sowie der Eiermannbau.

Events in Apolda

Ob kulturelle Feste, Konzerte, Theater, Ausstellungen oder Freizeitevents – Eine Übersicht über alle Veranstaltungen und Highlights in Apolda und dem Weimarer Land finden Sie in unserem Veranstaltungskalender.

Tourist-Informationen

Willkommen im Weimarer Land. Gerne beanworten die Mitarbeiter unserer Tourist- Informationen Ihre Fragen, geben Ihnen Urlaubstipps sowie helfen bei der Planung Ihrer Reise – vor Ort, am Telefon oder per E-Mail.